Förderungen

Sportvereine in Nordrhein-Westfalen können von zahlreichen Förderprogrammen profitieren und damit ihre Vereinsarbeit stärken. Voraussetzung hierfür ist eine Doppelmitgliedschaft, d.h. der Sportverein ist in einem Stadt- oder Kreissportbund und in einem Sportfachverband Mitglied. Außerdem muss er sich in dem jeweiligen Kalenderjahr an der Bestandserhebung des Landessportbundes NRW beteiligt haben.

Antragsberechtigt sind Sportvereine, die als gemeinnützig anerkannt und Mitglied in einem dem Landessportbund NRW angeschlossenen Fachverband sowie dem zuständigen Stadt- bzw. Kreissportbund sind.

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Aus- und Fortbildungsbetrieb des organisierten Sports sind auch die Übungsleitungen berücksichtigungsfähig, deren Lizenzen in den Jahren 2020 oder 2021 ausgelaufen sind oder in 2022 auslaufen. Zusätzlich wird aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie in diesem Jahr auf die Abfrage der geplanten Übungsstunden verzichtet.

Im Jahr 2022 kann jeder interessierte und antragsberechtigte Sportverein einen Antrag bis zum 31.05.2022 über das Förderportal stellen. Jeder Verein der fristgerecht seinen Antrag einreicht und die Fördervoraussetzungen erfüllt, partizipiert an der Förderung

Den Förderaufruf finden Sie hier.

„Landesprogramm 1000×1000 – Anerkennung für den Verein“ ist der Programmtitel mit dem das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen gefördert wird.

Die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen stellt dem Landessportbund NRW auch in diesem Jahr wieder Haushaltsmittel zur Förderung des Engagements der Sportvereine zur Verfügung. Der Landessportbund NRW leitet die Fördermittel auf Antrag an die Sportvereine weiter.

Förderfähig sind Maßnahmen der Sportvereine, die im Zeitraum 01.01.2022 – 31.12.2022 durchgeführt werden bzw. wurden und sich einem der insgesamt acht Förderschwerpunkte zuordnen lassen.

Für das Jahr 2022 gelten folgende Förderschwerpunkte:

- Kooperation Sportverein mit Schulen

- Kooperation Sportverein mit Kindertageseinrichtungen

- Integration

- Inklusion

- Gesundheitssport

- Sport der Älteren

- Mädchen und Frauen im Sport

- Reha-Sport

Jeder interessierte und antragsberechtigte Sportverein kann einen Antrag für eine Maßnahme aus den vorgenannten Förderschwerpunkten stellen. Die zuwendungsfähigen Ausgaben dürfen für die Maßnahme 1.000 Euro nicht unterschreiten.


Eine Antragstellung ist ab dem 30.03.2022 über das Förderportal möglich.
Den Förderaufruf finden Sie hier.

Gemeinnützige Sportorganisationen, die über eine eigene Sportstätte verfügen oder auch einen langfristigen Pachtvertrag mit einer sog. „Dach und Fach“-Verantwortung für eine Sportstätte abgeschlossen haben, können diese mit Unterstützung des Landes NRW umfangreich modernisieren.

Gefördert werden projektbezogene Investitionsmaßnahmen ab mindestens 10.000 Euro zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf energetischer, digitaler Modernisierung, Geschlechtergerechtigkeit, der Herstellung von Barrierefreiheit bzw. -armut und auf Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, Verletzungen und Schäden im Sport. Nicht vorgesehen ist das Geld dagegen zur Ablösung von Krediten oder zum Kauf von Gebäuden und Grundstücken.

Je Kommune in NRW steht bis zum Jahr 2022 einmalig der fünffache Betrag der kommunalen Sportpauschale des Jahres 2018 zur Verfügung. Sportvereine wenden sich mit ihrem Projektvorhaben an ihren jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindesportverband. Beratungen zum Programm bzw. Fragen beantwortet auch gerne unser KreisSportBund.

Nach Einreichung der Projektskizze über das Förderportal des LSB NRW erfolgt eine Vorprüfung und Empfehlung durch den Stadt- bzw. Gemeindesportverband und eine abschließende Prüfung durch die Staatskanzlei des Landes NRW. Einen Zuwendungsbescheid erhält der Sportverein dann durch die NRW.BANK als zuständige Bewilligungsbehörde.

Förderrichtlinie Moderne Sportstätte

Präsentation Infoveranstaltung Moderne Sportstätte


Mit dem Programmaufruf „Moderne Sportstätte 2022“ vom 20. September 2019 wurde die Umsetzungsphase des insgesamt 300 Mio. EUR umfassenden Landesprogramms zur Förderung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an vereinseigenen Sportanlagen in Nordrhein-Westfalen gestartet. Seinerzeit wurde im Programmaufruf festgelegt, dass die Baumaßnahmen der Sportvereine gemäß Ziffer V. des Programmaufrufes spätestens am 30.06.2023 durch die Vorlage des Verwendungsnachweises bei der NRW.BANK abgeschlossen sein müssen.

Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der aktuellen konjunkturelle Situation am Baumarkt, die durch Preissteigerungen und fehlende Kapazitäten zur Umsetzung von Baumaßnahmen geprägt ist, hat die Staatskanzlei entschieden, die oben genannte Frist im Programmaufruf um ein Jahr auf den 30.06.2024 zu verschieben.

Es gibt bereits zahlreiche Beispiele für gelungene inklusive Sport- und Bewegungsangebote. Leider sind diese aber immer noch zu selten, als dass Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung zuverlässig und wohnortnah eines dieser Angebote wahrnehmen könnten. Das vorliegende Förderprogramm soll es motivierten Vereinen und anderen gemeinnützigen Institutionen erleichtern, neue inklusive Angebote ins Leben zu rufen und somit für ein „Mehr“ an Inklusion in NRW zu sorgen. Zu diesem Zweck werden die Anschaffungskosten für Sportmaterialien, die benötigt werden, um inklusive Angebote zu eröffnen, mit mind. 500 bis max. 2.000 Euro bezuschusst.

Das Förderprogramm des DJK Sportverband Köln e.V. ist Teil des Landesaktionsplans „Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022 – Gemeinsam für eine inklusive Sportlandschaft“ und wird durch Finanzmittel des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragsstellung finden Sie hier: www.djkdvkoeln.de

Für Anträge zu Projekten und projektbezogene Kosten empfehlen wir weitere Förderprogramme, wie das Landesprogramm "1000x1000 - Anerkennung für den Sportverein" zu nutzen. Eine komplementäre Förderung durch das vorliegende Programm ist möglich, eine Doppelfinanzierung durch andere Zuschüsse schließt sich aus.

Antragsberechtigt sind alle Vereine, die über einen Sportbund oder Sportfachverband dem Landessportbund NRW angeschlossen sind sowie die Mitgliedsorganisationen selber. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Für die "Soforthilfe Sport" für Sportvereine und LSB-Mitgliedsorganisationen in existenziellen Notlagen standen zunächst 10 Mio. Euro zur Verfügung, die nach Eingang des Antrags bearbeitet und beschieden werden. Die Landesregierung hat die bisherigen Finanzmittel um zusätzliche 5 Mio. Euro aufgestockt.

Wichtige Informationen zur Antragstellung finden Sie hier

Die Antragsfrist ist inzwischen ausgelaufen.

Alle Informationen zur Coronahilfe Breitensport finden Sie im Merkblatt oder auf der Homepage des LSB.

Die Antragsfrist ist inzwischen ausgelaufen.

Sportvereine, die sich im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ für die Integrationsarbeit im und durch Sport engagieren, werden als Stützpunktvereine bezeichnet.

Wenn Sie eine Förderung im Rahmen des Programms erhalten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Fachkraft auf. In einem Beratungsgespräch werden die Möglichkeiten und formalen Anforderungen einer Zusammenarbeit geklärt.

Die Förderung beinhaltet Gelder zwischen 500 € und 5000 € pro Jahr sowie die Möglichkeit zur Beratung und Netzwerkgestaltung durch die Fachkraft "Integration durch Sport".

Übernehmen Menschen mit Migrationshintergrund Funktionen in Sportvereinen, fördert das die interkulturelle Öffnung. Zum Beispiel wird der Verein dadurch attraktiver für andere Menschen mit Migrationshintergrund. Bei erfolgreichem Abschluss der Übungsleiter-, Trainer-C- oder Sporthelfer-Qualifizierung können sich Menschen mit Migrationshintergrund die Kosten durch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Paderborn erstatten lassen.

Die Voraussetzungen sind:

  • Du bist aktives Mitglied in einem Sportverein im Kreis Paderborn und
  • Du bist mindestens 13 Jahre alt

Die Ansprechpartnerin ist Frau Böing:

E-Mail: boeinge@kreis-paderborn.de
Telefon: 05251 308-4638

Die Sportförderrichtlinien des Kreises Paderborn bieten den Vereinen neben deren eigenem Engagement, ideelle und finanzielle Unterstützung bei der Durchführung sportlicher Aktivitäten. Die Förderung betrifft sowohl den Leistungssport als auch den Breitensport.

Die Bewirtschaftung der Förderpositionen II.2 bis II.7. erfolgt durch den KreisSportBund Paderborn e.V. Für die Förderposition II.1 ist das Schul- und Sportamt des Kreises Paderborn zuständig.

Für die Positionen II.2 bis II.7 reichen Sie Ihren Förderantrag bis zum 31.03.2022 bei uns per E-Mail oder postalisch (KreisSportBund Paderborn e.V., Am Bischofsteich 42, 33102 Paderborn) ein. 

Download Sportförderrichtlinien

Das Sonderurlaubsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen besagt, dass bis zu acht Arbeitstage pro Jahr als unbezahlter Sonderurlaub möglich sind. Arbeitnehmer/-innen, die ehrenamtlich in der Jugendhilfe tätig sind, können somit eine Erstattung des Verdienstausfalls für die leitende und helfende Tätigkeit beantragen, die beispielsweise in Jugendferienlagern, bei Jugendreisen, Jugendsportveranstaltungen oder internationalen Jugendbegegnungen ausgeübt wird. Derzeit profitieren fast 1.000 Personen pro Jahr von der Möglichkeit einer solchen Erstattung. Wer sich als Arbeitnehmer/-in in den genannten Bereichen freiwillig engagiert und dafür unbezahlten Sonderurlaub nimmt, kann sich den Verdienstausfall (rund 80 Prozent des Bruttogehalts) erstatten lassen!

Weitere Details erhalten Sie bei der Sportjugend NRW.

Das Förderprogramm "Bildungsscheck" gibt es seit 2006 in Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Programm ermöglicht das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) finanzielle Unterstützung für Einzelpersonen (im Besonderen für Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbständige), die an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen möchten und diese selbst finanzieren.

Im sogenannten "betrieblichen Zugang" können Unternehmen eine finanzielle Unterstützung erhalten, die für ihre Beschäftigten eine berufliche Weiterbildung realisieren möchten.
Der Bildungsscheck verfolgt damit das Ziel, Personen dabei zu unterstützen, ihre Beschäftigungsfähigkeit durch lebensbegleitendes Lernen zu verbessern. Gleichzeitig trägt er dazu bei, dass Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch gut qualifizierte Beschäftigte stärken können. Auch die Außenstelle Paderborn des Sportbildungswerkes erkennt den Bildungsscheck an. Sie können Ihn im Rahmen der angebotenen Aus- und Fortbildungen bei uns einlösen.

Weitere Informationen zum Bildungsscheck finden Sie hier

Um das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken, stellt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen 300mal 2.000 Euro bereit. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm entwickelt, um lokale Initiativen bei der Umsetzung von Inklusion zu unterstützen. 

Gefördert werden können Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, z.B. Veranstaltungen, Publikationen, Ausstellungen, Aktivitäten im Kontext von Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit oder Fortbildungen. Dabei sind natürlich die während der Corona-Pandemie landesweit geltenden Regeln zu beachten.

Anträge können nur bis zum 30. September eines Jahres gestellt werden. Eine Antragstellung ist daher erst wieder ab dem 1. Januar 2021 online über das Antragsportal möglich.

Die Förderrichtlinien und weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Klima.Sieger - Sparen, sanieren, schützen – unter diesem Motto startet Westfalen Weser in diesem Jahr bereits zum fünften Mal einen Wettbewerb für Vereine in unserer Region. Ziel des Wettbewerbs ist es, Vereine in ihrem ehrenamtlichen Engagement für den Klimaschutz und die Energieeffizienz vor Ort finanziell und mit KnowHow zu unterstützen. Preisgelder von bis zu 25.000 Euro winken den Gewinnern.

Interessierte Vereine können sich ab sofort bis zum 21. Januar 2022 über ein standardisiertes Bewerbungsformular, das auf der Homepage von Westfalen Weser bereitgestellt ist, bewerben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Die Bewerbung lohnt sich auf jeden Fall. Wer noch keine konkreten Ideen für Sanierungsvorhaben hat, bekommt beispielsweise Unterstützung für eine kostenlose Energieberatung, in der mögliche Klimaschutzmaßnahmen aufgezeigt werden. Bei Fragen zur Antragstellung oder zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, können Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Weserbergland wenden, mit der Westfalen Weser Energie den Wettbewerb gemeinsam durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie im benannten Flyer.

Die coronabedingten Einschränkungen haben bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Bewegungsdefiziten geführt. Hier kann der organisierte Sport eine wichtige Rolle einnehmen und mit geeigneten Maßnahmen bei der Kompensation dieser Defizite unterstützen.
Deshalb stellt das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW im Zeitraum ab dem 05.07.2021 bis zum Ende der Sommerferien 2022 dem Sport ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verfügung. Mit zusätzlichen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten ist es das Ziel, eine individuelle sport- und bewegungsorientierte Förderung zum Ausgleich von motorischen Defiziten und zur gesundheitlichen und sozialen Potenzialentwicklung zu schaffen.

Gefördert werden sportpraktische Gruppenangebote für jeweils mindestens 10 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 13 aller allgemeinbildenden Schulformen. Die Fördermaßnahmen können sowohl unterrichtsbegleitend als auch in den Ferien als Blockmaßnahmen durchgeführt werden. Die Förderung beträgt max. 500 Euro für eine sechsstündige Maßnahme. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. In Form von Blockmaßnahmen findet eine Maßnahme täglich an sechs Zeitstunden statt. Alternativ können die sechs Stunden auch in flexiblen Modellen mit jeweils mindestens 90 Minuten pro Tag organisiert werden.

Je Maßnahme (6 Stunden) ist ein eigener Antrag zu stellen. Antragsberechtig sind Anerkannte Träger der freien Jugendhilfe gemäß 75 SGB VIII und Gemeinnützige Sportvereine mit Mitgliedschaft im Landessportbund (LSB). Die jeweiligen Anträge werden ab sofort über das LSB-Förderportal abgewickelt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Sportjugend NRW.
Die Förderrichtlinien finden Sie hier.

Ansprechpartner

Lukas Schäfers

Vereinsberatung/ -service


Integrationsfachkraft


Kinder- und Jugendverbandsarbeit


Assistenz des Vorstands