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Aktuelles
Das Wetter stoppt sie nicht: Huberta Vahle in Topform
Katharinenmarkt-Wanderpokal geht nach spannendem Stechen an Lena Beringmeier
Von Julia Pongratz
Delbrück (WV). Von ein bisschen Regen lassen sich die Delbrücker Reiter die gute Laune noch lange nicht verderben. Trotz der anhaltenden Regenfälle fand das traditionelle Sommerturnier des RV Graf Sporck Delbrück in gewohnter Form statt und die sportlichen Leistungen beindruckten sowohl die Richter als auch die Zuschauer, die dem Regen trotzten.
Das Festzelt am Delbrücker Springplatz war am Sonntagnachmittag mit gut gelauntem Publikum voll besetzt. Alle warteten gespannt auf den Höhepunkt des Turniers, das S*-Springen mit Siegerrunde. Obwohl es seit Tagen ohne große Unterbrechungen geregnet hatte, war der Rasenplatz, auf dem seit Freitag die Springprüfungen stattfinden, in einem guten Zustand. »Die zahlreichen Helfer für die Bodenpflege und der extra präparierte Rasen haben es möglich gemacht, dass wir den Reitplatz in einer so guten Verfassung vorfinden«, berichtete die erste Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Dr. Andrea Pöppel: »Auch die Starterfelder in allen Prüfungen haben verhältnissmäßig wenig Ausfälle gezeigt.«
Für das finale Springen der schweren Klasse hatten 15 wetterfeste Paare startbereichtschaft erklärt. Im ersten Umlauf wurde auch schnell klar, dass die Vierbeiner keine Probleme mit den Bodenverhältnissen hatten. Jedoch fingen sich viele Teilnehmer jeweils einen leichten Hindernisfehler ein. Drei Amazonen stachen allerdings aus dem Starterfeld heraus. Pia-Katharina Prior, Leonie Budde und Huberta Vahle überwanden den Parcours alle, ohne dass eine Stange zu Boden fiehl. Huberta Vahle musste nur 1,25 Fehlerpunkte für die Überschreitung der zulässigen Höchstzeit einstecken. Der Salzkottener Sebastian Holgräve-Osthues schaffte es als einziger männlicher Vertreter, mit seinem Pferd Conte-Bellini, den Parcours ohne Stangenkontakt zu bestreiten, allerdings bekam auch er 0,75 Fehlerpunkte für Zeitüberschreitung auf sein Konto geschrieben. Diese vier Reiter qualifizierten sich mit ihren Ritten als das beste Viertel aller Starter für die anschließende Siegerrunde. Da Holtgräve-Osthues zur Schonung seines Pferdes auf das Stechen verzichtete, wurde der Sieg allein unter Frauen ausgeritten. Die Altenautalerin Vahle ging mit ihrem Wallach Spirit als erste Amazone an den Start. Aus dem ersten Umlauf war sie mit 1,25 Fehlerpunkten vorbelastet und ritt daher eine sichere Null-Runde, ohne zu viel Risiko im Tempo einzugehen. Die beiden nachfolgenden Reiterinnen gingen zwar mit einem makellosem Punktekonto ins Rennen und hätten den Sieg unter sich ausmachen können, doch dann kam alles anders. Sowohl der Vornholzerin Leonie Budde als auch der für den RV Diemeltal startenden Pia-Katharina Prior gelang es nicht, den Stechparcours fehlerfrei zu überwinden. Beide patzten gleich an zwei Sprüngen und kamen mit jeweils acht Strafpunkten ins Ziel. Somit durfte sich am Ende Huberta Vahle freuen, die damit als Siegerin des großen Preises von Delbrück feststand und die letzte Ehrenrunde dieses Turniers anführen durfte.
Für Huberta Vahle war es natürlich nicht die einzige Goldene Schleife, die sie von diesem Wochenende mit nach Hause nehmen darf. Sie siegte ebenfalls im M*-Springen mit Wallach Uniek. Somit bleibt festzuhalten, dass die Lokalmatadorin wieder ganz zu ihrer Topform, wie man sie aus früheren Jahren kennt, zurückgefunden hat. Das lässt, besonders im Hinblick auf die EON Westfalen-Weser-Challenge, die in zwei Wochen stattfindet, auf Erfolge für den Kreis Paderborn hoffen.
Aus sportlicher Sicht des Veranstalters war das Delbrücker Turnier ein großer Erfolg. Die Vereinsmitglieder sammelten auf dem hauseigenen Turnier viele Schleifen. Besonders der Nachwuchs präsentierte sich stark. Sophie Hennemeier vom RV Graf Sporck Delbrück, feierte den Sieg im Crazy-Horse-Cup, einem Kombinationswettbewerb, bei dem die jungen Teilnehmer eine E-Dressur und ein E-Springen reiten mssten. Ihre Vereinskollegin Carolin Müller lag in der Endabrechnung zwar gleichauf mit der Siegerin, aber da bei Punktgleichheit der Reiter mit dem besseren Ergebnis in der Dressur gewinnt, bekam sie die Silberne Schleife überreicht.
Das traditionelle Katharinenmarkt-Springen um den heißbegeherten Katharinenmarkt-Wanderpokal, welches unter den Delbrücker Vereinen ausgeritten wird, ging in diesem Jahr ebenfalls an den gastgebenden Verein. In dieser Springprüfung der Klasse A** siegte Lena Beringmeier nach einem spannenden Stechen. Mit ihrer Stute Primera zeigte sie die schnellste fehlerfreie Runde und darf jetzt für ein Jahr den Wanderpokal mit nach Hause nehmen.
Natürlich wurde auch im Dressurviereck um Schleifen und Pokale geritten. Das Highlight war hier die Dressurprüfung der Klasse M* am Sonntagmittag. 19 Paare hatten sich in die Starterliste eingetragen. Mit Irina Arens und Little-Beauty siegte in dieser Prüfung eine Reiterin des RV Altenautal nach einer schwungvollen und losgelassenen Vorstellung, die die Richter mit der Traumnote 8,0 belohnten. Die zweitplatzierte Rebecca Binnie vom RV Steinheim lag mit der Note 7,9 nur knapp hinter Arens. Doch nachdem Binnie bereits die Kandaren-L-Dressur am Vormittag gewonnen hatte, konnte auch sie mit ihrem erfolgreichen Wochenende sehr zufrieden sein.

Ergebnisse
Reiter WB - intern: 1. Lisanne Schmertmann mit Alex, 2. Lioba Niesmann mit Alice, 3. Luisa Bartscher mit Silver (alle RFV Graf Sporck Delbrück).
Pony-Reiter WB: 1. Celine Stüker mit Mephisto (ZRFV Ostenland), 2. Lara Schulte mit Wellington (ZRFV Rietberg), 2. Lareen Joachim mit Janosch (RFV Delbrück).
Reiter-WB: 1. Lara Meyer mit Donnerdame (ZRFV Schloß Holte), 2. Lioba Niesmann mit Alice, 3. Franziska Goldbach mit Gaylord (beide RFV Graf Sporck Delbrück).
Spring Reiter WB: 1. Malin-Luise Settertobulte mit Felix (RFV Hövelhof), 2. Jona Henrichsmeier mit Gildo (RV Schloß Neuhaus).
1Dressur-WB Kl. E: 1. Malin-Luise Settertobulte mit Nikolaus (RFV Hövelhof), 2. Aileen Kowalski mit Graveur (ZRFV SC Ostenland), 3. Lara Siering mit Sunny Sudhäger (RV Schloß Neuhaus), 3. Sophie Hennemeier mit Leom Three (RFV Graf Sporck Delbrück).
Stilspring-WB Kl. E, 1. Abt.: 3. Carolin Müller mit Paddy (RFV Graf Sporck Delbrück); 2. Abt.: 1. Sebastian Clemens mit Lordanos Lausemädchen (RFV Delbrück), 2. Sophia Glasenapp mit Holly Pride (ZRFV Rietberg), 3. Theresa Müller mit La Petit Noir (RFV Paderborn).
Komb. WB Kl. E: 1. Sophie Hennemeier mit Lemon Three, 2. Carolin Müller mit Paddy (beide RFV Graf Sporck Delbrück), 3. Sarah Real mit Maja (RV Salzkotten).
Dressurprfg. Kl. A, 1. Abt.: 1. Inga Emmerich mit De la rue (RV Fürstenberg), 3. Domink Hengst mit Hanna (RV Lippspringe); 2. Abt.: 1. Marie Reckmeyer mit Don Mokachino (RFV Herzebrock), 3. Julia Mersch mit Flash Dance (ZRFV Ostenland).
Dressurprfg. Kl. L - Trense, 1. Abt.: 1. Susanne Sicker mit Finnja (RV Altenautal); 2. Abt.: 3. Irina Arens mit Caddillac (RV Altenautal).
Dressurprfg. Kl. M: 1. Irina Arens mit Little-Beauty (RV Altenautal).
Springpferdeprfg. Kl. A: 1. Sebastian Holtgräve-Osthues mit Eldorado (RV Salzkotten), 2. Hubertus Kipshan mit Quinelly (RC Senne), 3. Jürgen Brautmeier mit Adelante II (RFV Graf Sporck Delbrück).
Springpferdeprfg. Kl. A, 1. Abt.: 1. Britta Eikel mit Schnappi (RFV Graf Sporck Delbrück); 2. Abt.: 1. Markus Beringmeier mit Claire, 2. Jürgen Brautmeier mit Lazy Lu, 3. Heinrich Fornefeld mit Hackleberry (alle RFV Graf Sporck Delbrück); 3. Abt.: 2. Markus Engelhard mit Quel Prix (RV Altenautal), 3. Michael Brautmeier mit Cornet's Dream (RFV Graf Sporck Delbrück).
Springpferdeprfg. Kl. L: 1. Markus Beringmeier mit Claire (RFV Graf Sporck Delbrück), 3. Heinrich Fornefeld mit Hackleberry (RFV Graf Sporck Delbrück).
Springpferdeprfg. Kl. L: 2. Markus Engelhard mit Cascaja (RV Altenautal), 3. Georg Stratmann mit Cassandra (RFV Graf Sporck Delbrück).
Glückspringprfg. Kl. A, 1. Abt.: 1. Oliver Lüdeke mit Rania (ZRFV Ostenland); 2. Abt.: 2. Katharina Lüthje mit Piccolina Bonita (RFV Haxtergrund), 3. Maren Aulbur mit Balouboy (RFV Delbrück); 3. Abt.: 1. Bianca Neugebaur mit Diabolo (RFV Paderborn), 2. Franziska Temborius mit Awelina (RV Salzkotten).
Springprfg. Kl. A m. St.: 1. Lena Beringmeier mit Primera, 2. Lisa-Marie Riekschnietz mit Little Ashia (beide RFV Graf Sporck Delbrück), 3. Isabelle Davidhaimann mit Sersa's jr. Lord Chico (RFV Delbrücker Land).
Stilspringprfg. Kl. L: 1. und 3. Andre Ernst mit Lordanos Lausemädchen und Chase Manhatten (RV Schwaney).
Punktespringprfg. Kl. L, 1. Abt.: 1. Kai Henrik Settertobulte mit Kolibri's Orkan (RFV Hövelhof), 2. Heike Stüker mit A beautiful mind (ZRFV Ostenland), 3. Annke Poll mit La Corinda (RFV Hövelhof); 2. Abt.: 1. Julia Remus mit Cornetto (ZRFV Mastholte), 2. Franziska Temborius mit Awelina (RV Salzkotten), 3. Britta Kleineheismann mit Lisa H.-P. (RV Schloß Neuhaus).
Springprfg. Kl. L, 1. Abt.: 1. Stephanie Falkowski mit Rapghaela (ZRFV Ostenland), 2. Dennis Westerhorstmann mit Carina (RFV Graf Sporck Delbrück); 2. Abt.: 1. Yanick Kläsener mit Lutania (ZRFV Schloß Holte), 2. Britta Kleineheismann mit Lisa H.-P. (RV Schloß Neuhaus); 3. Abt.: 1. und 2. Michael Brautmeier mit Cody und Amazing Amy (RFV Graf Sporck Delbrück).
Springprfg. Kl. M, 1. Abt.: 1. und 2. Huberta Vahle mit Uniek (RV Altenautal), 3. Heinrich Fornefeld mit Bentley van't Geesteshof (RFV Delbrück); 2. Abt.: 1. Martin Schultenkemper mit Loreen (RV Oelde), 2. Jürgen Brautmeier mit Ladykracher (RFV Delbrück); 3. Abt.: 2. Markus Beringmeier mit Condoleezza (RFV Delbrück).
Springprfg. Kl. M**: 1. und 2. Matthias Prior mit Leonardo und Avis, 3. Sebastian Holtgräve-Osthues mit Curuba (alle RV Salzkotten).
Springprfg. Kl. S* m. Siegerrunde: 1. Huberta Vahle mit Spirit (RV Altenautal), 2. Pia-Katharina Prior mit Clearround (RV Diemeltal). |
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Handlungsprogramm 2015 "Sport und Gesundheit": Kampagne "Überwinde deinen inneren Schweinehund" (ÜdiS)
Gut lesbar, übersichtlich gestaltet, unter Mitwikrung verschiedener Autoren und von KSB/SSB Kollegen bereits als "sehr geeignet" bewertet, stellt der LSB Ihnen die Papierversion zur Verfügung. Die digitale Version ist unter www.ueberwin.de im Internet herunterzuladen.
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WM-Auftritt versilbert
Elsener Schießsportler Gregor Lütkevedder (20) holt Edelmetall mit der Mannschaft

München (WV). Die Einzelmedaille um Haaresbreite verfehlt, aber dennoch richtig gut in Schuss: Gregor Lütkevedder (20), Pistolenschütze des SSV St. Hubertus Elsen, hat bei der 50. ISSF-Schießsport-Weltmeisterschaft in München die Silbermedaille mit der Mannschaft gewonnen.
Das Elsener Eigengewächs zeigte sich beim ersten WM-Wettkampf seiner Karriere in der Paradedisziplin Olympische Schnellfeuerpistole überaus erfolgreich. Gemeinsam mit den Teamgefährten Aaron Sauer und Oliver Geis brachte es Lütkevedder in der Mannschaftswertung bei den Junioren auf 1698 Ringe und landete damit hinter China (1715) und vor Russland (1687) als Zweiter auf dem Treppchen.
Einem weiteren Platz bei der Siegerehrung stand nur ein Waffendefekt im Wege: Im Einzelergebnis lag Lütkevedder am Ende als bester deutscher Teilnehmer mit 570 Ringen nach einem dramatischen Stechen um Bronze auf Rang fünf. Aaron Sauter (Beerfelden) kam mit 565 Ringen auf Platz sieben und Oliver Geis (Mengerskirchen) komplettierte das DSB-Trio mit dem neunten Platz und 563 Ringen.
Dabei war Lütkevedder zur Überraschung aller Beteiligten mit 289 Ringen zunächst sogar in Führung gegangen. Er ließ die Favoriten aus Russland und China souverän hinter sich. Im zweiten Halbprogramm folgte für den 20-Jährigen dann einer der längsten Wettkämpfe, die er jemals geschossen hat. Nach etwa acht Stunden regulärer Wettkampfzeit stand fest, dass China Gold (Zhiguo Zhou, 577 Ringe) und Silber (Xuan Feng Long,, 574) mit nach Hause nehmen konnte. Die Ergebnisse von Rang drei bis fünf waren mit jeweils 370 Ringen identisch - der Russe Alexander Alifirenko, Yong Hoo Choi aus Korea und Gregor Lütkevedder lagen gleichauf.
Da kein Finalschießen der sechs ersten Schützen bei der WM vorgesehen war, musste nun das Stechen durchgeführt werden. Hier wurde es dann aus Lütkevedders Sicht richtig dramatisch: Gleich im ersten Stechen musste der Elsener einen Waffendefekt anmelden. Laut Reglement darf die Serie wiederholt werden. Nachdem beim zweiten Versuch mit der Ersatzwaffe jedoch ein weiterer Waffendefekt auftrat, schied Lütkevedder aus und wurde Fünfter im Gesamtklassement.
Ergebnisse
Schnellfeuerpistole Junioren
Teamwertung:
1. China 1715 Ringe
2. Deutschland 1698
3. Russland 1687
4. Frankreich 1623
5. Estland 1597
Einzelwertung:
1. Zhiguo Zhou(CHN) 577
2. Xuan Feng Long(CHN) 574
3. Alex Alifirenko (RUS) 570
4. Yong Hoo Choi(KOR) 570
5. Gregor Lütkevedder (D) 570
6. Angel Chonin(BUL) 566
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In der Zeit vom 7. Mai bis 10. Juli 2010 wurden im KreisSportBund Paderborn 23 Übungsleiter in der Aufbauqualifikation Übungsleiter C aus gebildet.
Mit Erfolg haben den Lehrgang absolviert:

In alphabetischer Reihenfolge: Maren Bernhard, Alexandra-Katharina Bäcker, Ellen Eickhoff, Andreas Hillemeyer, Beate Hübscher, Clemens Jesse, Claudia Keyßner, Philipp Krüger, Bettina Kube, Sabine Kuhnen, Heike Liekmeier, Fabian Ludolph, Nadine Morawe, Michaela Müller, Daniela Polizzotto, Ursula Polldavid, Beate Rolf-Martinschledde, Sabine Rücker, Kerstin Schwarze, Rebecca Schwiete, Claudia Schäfer, Niklas Voß und Philipp Wortmann.
Verwantwortliche für die Ausbildung waren Martina Vögele und Benedikt Bartoldus
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in den Vereinen
Ihr KreisSportBund Paderborn |
Lars Röttgen turnt sich zum Titel
Bürener ist Westfalenmeister der Einzelvoltigierer -
Erster Titelgewinn für den Kreis nach zwölf Jahren
Von Julia Pongratz
Büren (WV). Es ist der größte Erfolg in seiner noch jungen Laufbahn als Voltigierer: Lars Röttgen vom RV Büren hat bei den Westfälischen Meisterschaften den Einzeltitel gewonnen.
Zusammen mit seiner Longenführerin Alexandra Blauschek und der Fuchsstute Ravenna war der 22-Jährige nicht zu schlagen und darf sich jetzt mit dem Titel eines Westfalenmeisters schmücken.
Im westfälischen Münster hatten die Titelkämpfe der Voltigierer in der Altersklasse der Senioren vor festlicher Kulisse stattgefunden. Acht Herren hatten sich im Einzelvoltigieren für die Meisterschaften qualifiziert und waren an den Start gegangen. Unter ihnen auch Jannis Drewel vom RV Hollen der im Vorjahr im Junioren-Bereich große nationale Erfolge gefeiert hat und somit einer der Favoriten auf den Titelgewinn war.
Doch Lars Röttgen hat es der gesamten Konkurrenz gezeigt. Er setzte sich bereits im ersten Durchgang mit der Note 7,515 an die Spitze des Starterfeldes. Hier hat er durch eine saubere Pflicht und eine sichere und ausdrucksstarke Kür überzeugt.
Auf Rang zwei lag nach Durchgang eins Christoph Hassenberg aus Rhede noch vor Jannis Drewel. Diese drei Herren dominierten die Wettkämpfe und waren gleichwertige Titelaspiranten. Doch der zweite Durchgang zeigte dann eine deutliche Entscheidung. Obwohl Röttgen seinen schweren Saltoabgang nicht gestanden zu Ende brachte, bekam er von den Richtern die Note 7,300. Christoph Hassenberg stürzte im zweiten Umlauf und auch Jannis Drewel zeigte keine Leistung, die sich mit der des jungen Büreners messen ließ. Somit feierte Lars Röttgen einen Start-Ziel-Sieg, nachdem er in beiden Wertungsumläufen gewann. Er holte sich die Meisterschaft mit der Endnote von 7,408 vor Jannis Drewel und Christoph Hassenberg. Trainerin und Longenführerin Alexandra Blauschek zeigte sich nach diesem großen Erfolg hoch zufrieden. »So gut und sicher wie Lars an diesem Wochenende geturnt hat, war er noch nie. Ravenna ist routiniert gelaufen und hat somit ebenfalls ihren Anteil zum Erfolg beigetragen.«
Seit 1998 ist es der erste Westfalenmeistertitel, der wieder in den Kreis Paderborn kommt. Nachdem die Bürener Voltis vor zwölf Jahren einmal alle Titel im Voltigieren gewonnen hatten, ist es keiner Gruppe und keinem Einzelvoltigierer mehr gelungen, einen Titel bei den Landesmeisterschaften zu erringen. Daher ist die Freude beim RV Büren gleich doppelt groß.
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Übungsleiterfort- und Weiterbildung „Sport in der Schwangerschaft“
Die Universität und der Kreissportbund Paderborn bieten für das Qualifizierungs-zentrum OWL in Kooperation mit dem Landessportbund NRW und der Hebammenschule der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH am 3. und 4. September sowie am 1. und 2. Oktober 2010 eine 30-stündige Fort- und Weiterbildung zum Thema „Sport in der Schwangerschaft“ für Übungsleiter, Übungsleiterinnen und Berufsfachkräften (Sportlehrer, Gymnastiklehrer usw.) mit der ÜL-B Lizenz „Sport in der Prävention“ Profil HKS an. Das Konzept zu dieser Fortbildung wurde von der Universität Paderborn im Rahmen des Paderborner Adipositas-Präventions- und Interventions-Projekts PAPI und dem Landessportbund NRW entwickelt. Theoretische und praktische Inhalte der Fort- und Weiterbildung sind, wie Frauen auch in der Schwangerschaft sportlich aktiv bleiben oder werden können, welche Bedeutung und Auswirkungen körperliche Aktivität und Sport für Schwangere und ihre Kinder haben, welche Belastungen für Schwangere optimal sind und vor allem was bei der Übungsauswahl zu beachten ist. Dazu werden Wege aufgezeigt, die Schwangeren auch zukünftig zu einer bewegten Lebensführung zu motivieren. Die Fort- und Weiterbildung befähigt Übungsleiter, Übungsleiterinnen und den Berufsfachkräften gemeinsam mit Hebammen das Kurskonzept „Aktiv und gesund durch die Schwangerschaft“ in Sportvereinen anzubieten und mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifizieren zu lassen. Dies ermöglicht auch eine eventuelle Kurskostenrückerstattung durch die Krankenkassen nach § 20 SGB V. Das besondere an dem Konzept „Aktiv und gesund durch die Schwangerschaft“ ist die gemeinsame Leitung des Kurses durch einen Übungsleiter / eine Übungsleiterin und eine Hebamme, um den schwangeren Frauen möglichst viel Vertrauen und Sicherheit beim Sport im Verein zu vermitteln und zu einem lebenslangen Sport treiben zu motivieren. Neben dem präventiven Herz-Kreislauftraining sind auch Bestandteile aus dem Rücken- und Entspannungstraining integriert. Um dem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit Rechnung zu tragen, zielt das Kurskonzept aber nicht nur auf somatische Ressourcenstärkung, sondern auch auf psychosoziale Ressourcen und auf eine langfristige Veränderung des Bewegungs- und Gesundheitsverhaltens. Am ersten Fortbildungswochenende findet die Fort- und Weiterbildung gemeinsam mit einer Fortbildung für Hebammen statt, so dass auch voneinander gelernt und profitiert werden kann. Neben der Schulung bereits bestehender Übungsleiter/Hebammen-Teams besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Fortbildung neue Leitungsteams zu finden und aufzubauen. Für Hebammen ist die Fortbildung mit 15 Stunden zertifiziert. Ebenso dient die Fort- und Weiterbildung der Übungsleiter- Lizenzverlängerung. Da die Fortbildung aus Fördermitteln des PAPI Projektes finanziert wird, wird eine geringe Teilnahmegebühr von 50 Euro erhoben. Die Ausbildung wird in der Universität Paderborn, Warburger Str. durchgeführt. Anmeldungen erfolgen über den KSB Paderborn unter 05251-32971 oder
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Neue Vereinsfahne an den TuS Sennelager übergeben

Der TuS Sennelager hat am vergangenen Wochenende sein Jubiläum »100 Jahre Vereinssport« mit einem bunten Programm gefeiert. Dabei wurde auch in einem ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Meinolf Wieneke und Ulrich Grenz am evangelischen Paul-Gerhard-Gemeindezentrum die neue Vereinsfahne übergeben. Sie ist in Schwarz und Gelb gehalten. Auf einer der Seiten sind rund um das Vereinswappen Piktogramme angeordnet, die die vier Vereinssportarten Handball, Fußball, Breitensport und Tennis darstellen. Auf der anderen Seite sind besondere Motive aus dem Ort Sennelager aufgestickt, das Sportheim des TuS, das Ehrenmal, die evangelische und die katholische Kirche. Die Spitze der alten Vereinsfahne wurde neu aufgearbeitet und veredelt und auf die neue Fahnenstange aufgesetzt. Finanziell gestützt wurde dieses durch eine Spende der Firma Böddeker und Schlichting aus Paderborn. Die von der Firma Cassau aus Paderborn hergestellte Fahne wurde in vierwöchiger Handarbeit hergestellt. Ermöglicht wurde diese Anschaffung durch eine Spende der Sparkasse Paderborn in Höhe von 5000 Euro. Das Foto zeigt (von links) Pfarrer Meinolf Wieneke, Vereinsmitglied Gerd Wolff, Daniel Görmann, Bürgermeister Heinz Paus, Vorstandsmitglied Josef Mersch, Hans-Reiner Knoke (Sparkasse), Pfarrer Ulrich Grenz, Jens Lauber (Vorsitzender TuS Sennelager), Sparkassen-Vorstand Hubert Böddeker, Beate Cassau, Vize-Vorsitzender Matthias Wittig. Foto: Dieter Neumann
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| Vorteilhafte Konditionen für Vereine |
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Das Sportstättenfinanzierungsprogramm der Landesregierung sorgt landauf landab für rege Aktivitäten der Vereine und Bünde. Denn zu besonders günstigen Konditionen können Neu- und Umbau - aber auch Renovierungsmaßnahmen verwirklicht werden. Zwei sehr unterschiedliche Beispiele aus Mönchengladbach und Wuppertal belegen, wie hilfreich das Programm sein kann.
Die Kindersportgruppe des SC Broich-Peel freut es, die Tanzsportler des TC Grün-Weiß-Rot Rheindahlen ebenso. Und die Breitensportler, die sich bei den Angeboten des Stadtsportbundes fit halten, können auch nicht klagen. Denn die schicke Mehrzwecksporthalle im Ortsteil Gerkerath ist für viele Mönchengladbacher die sportliche Heimat.
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| Das Programm ist speziell auf die Bedürfnisse des gemeinnützigen Sports zugeschnitten |
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Bert Gerkens: "Das Programm war genau im richtigen Moment da und hat uns aus einer schwierigen Situation geholfen." Der Präsident des Mönchengladbacher Stadtsportbundes war es, der mit Hilfe des Finanzierungsprogramms die sportliche Zukunft für viele Mönchengladbacher auf solide Beine gestellt hat.
"Es war vor gut zehn Jahren, als wir auf Grund der mangelhaften Sportstättensituation in unserer Stadt beschlossen haben, eine Mehrzwecksporthalle mit eigenen finanziellen Mitteln zu bauen. Trotz der Unterstützung durch die Stadt, die das Grundstück zur Verfügung stellte, ist die Finanzierung eines solchen Projektes für einen Stadtsportbund und die örtlichen Sportvereine natürlich eine große Herausforderung.
"Da half uns dann das Programm weiter", schildert Bert Gerkens: "Durch die günstigen Konditionen des speziell auf die Bedarfe des gemeinnutzorientierten Sports zugeschnittenen Programms und nicht zuletzt durch die Bürgschaft, die das Land im Rahmen des Sportstättenfinanzierungsprogramms übernimmt, hatte der Stadtsportbund die Möglichkeit, eine bestehende Halle zu kaufen. Nur so konnten wir das Projekt zu Gunsten der Sportvereine realisieren."
"Besonders die kleineren Vereine profitieren."
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| Die Mehrzweckhalle in Gerkerath kommt auch dem Breitensport zugute |
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Zu den ersten Vereinen in Nordrhein-Westfalen, die das Sportstättenfinanzierungsprogramm genutzt haben, gehört der SV Bayer Wuppertal. Pünktlich zur aktuellen Fußball-Saison freuten sich die Kicker des Vereins über einen neuen Kunstrasenplatz. Dabei setzten die Planer der neuen Außenanlage auf vielseitige Nutzungsmöglichkeiten: Neben dem Fußballplatz, auf dem vor allem die zahlreichen Nachwuchsmannschaften des SV Bayer spielen und trainieren, ergänzt eine kleine Leichtathletikanlage mit vier 100 Meter-Bahnen und einer Doppelsprunggrube das Spielfeld.
"Kunstrasenplatz und Leichtathletikanlage runden unseren Sportpark ab", findet Josef Schöneseiffen. Der erste Vorsitzende des SV Bayer Wuppertal denkt bei der Erweiterung der Sportanlagen nicht nur an den eigenen Verein. Auch für die Stadt sieht Schöneseiffen positive Effekte: "So tragen wir auch einen Teil zur Sportstätten- und Stadtteilentwicklung bei."
"Es ging bei uns um eine Summe von 440.000 Euro, die über das spezielle Finanzierungsprogramm gefördert wurde. Vor allem kleinere Vereine können von den Finanzierungsvorteilen profitieren", weiß die Geschäftsführerin des SV Bayer Wuppertal, Claudia Hastrich.
So funktioniert's:
Der Verein, beziehungsweise die gemeinnützige Sportorganisation stellt einen Antrag bei seiner/ihrer Hausbank. Diese übersendet ihn unverzüglich nach der Antragstellung an die NRW.BANK. Dabei ist es wichtig, den Antrag vor Beginn der Durchführung (zum Beispiel dem Bau eines Sportplatzes) zu stellen. Zum Antrag gehört eine Beschreibung der konkreten Maßnahme, in der unter anderem darzulegen ist, aus welchen Mitteln die Rückführung des Förderkredites erfolgen soll. Der Antragsteller muss die jeweils zuständige Gemeinde bzw. den Gemeindeverband über das Vorhaben informieren.
Weitere Informationen: Landessportbund NRW, Achim Haase, Telefon: 0203 7381 -837,
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oder unter Sportstättenfinanzierungsprogramm
Text: Rüdiger Zinsel
Fotos: Bayer Wuppertal/Andrea Bowinkelmann |
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Auf Grund zahlreicher Nachfragen un der Bitte um Untersützung haben wir die zur Zeit aktuell vorliegenden Daten zur Schlüsselzuweisung nach dem GFG einbestellt.
Sie finden die unter folgenden Link
www.lsb-nrw.de -Politk- Informationen - Sportpauschale |
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Frist zur Satzungsänderung für die Nutzung des Ehrenamtsfreibetrages erneut verlängert |
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Die Frist zur Satzungsänderung wurde erneut verlängert und zwar bis zum 31.12.2010. |
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In einer Besprechung mit den obersten Finanzbehörden der Länder am 23.09.2009 wurde beschlossen, dass die Frist für eine ggf. notwendige Satzungsänderung zur Nutzung des Ehrenamtsfreibetrages bis zum 31. Dezember 2010 verlängert wird. Die offizielle Bekanntgabe dieser neuen Frist sowie weitere Kriterien, Vorgaben und Erläuterungen zur Anwendung des Ehrenamtsfreibetrages wurden am 14. Oktober 2009 in einem neuen BMF-Schreiben veröffentlicht. Das Anwendungsschreiben des BMF finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Ehrenamtsfreibetrag finden Sie im VIBSS-Infopapier "Bezahlte Mitarbeit im Sport". |
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Beiträge zur VBG
Beitragsfuß
Der BG-Beitragsfuß 2009 für Beiträge, die in 2010 in Sportvereinen erhoben werden, beträgt 4,80 € je tausend Beitragseinheiten.
Der Beitragsfuß wird jährlich im Nachhinein vom Vorstand neu festgesetzt.
Dieses Verfahren heißt „Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung“.
Die Höhe variiert, sie ist abhängig von dem Gesamtbetrag der Ausgaben des abgelaufenen Jahres, vermindert durch die im gleichen Jahr erzielten Einnahmen.
Der Beitragssatz 2009 steigt durchschnittlich um knapp 12 Prozent und damit erstmals seit 1998.
Das hat mehrere Gründe. Unter anderem ist dafür die angespannte Konjunkturlage im letzten Jahr verantwortlich, die sich ungünstig auf die Entgeltsummen vieler Unternehmen und damit auf die Beitragsbemessungsgrundlage ausgewirkt hat.
Der Vorstand hat deshalb entschieden: Der Beitragssatz der Umlage für Pflicht- und freiwillig
Versicherte liegt bei 4,80 Euro (Vorjahr: 4,30 Euro).
Im Jahr 2010 beträgt der BG-Beitragsfuß 2009 4,80 €.
Der auf die VBG entfallende Anteil der DDR-Altlasten wird ohne Berücksichtigung der Gefahrklasse berechnet.
Im Jahr 2009 beträgt der DDR-Altlast -Beitragsfuß 2009 0,2357 €.
Die VBG erhebt einen einheitlichen Mindestbeitrag, dessen Höhe der Vorstand festsetzt (§§ 161 SGB VII, 24 der VBG-Satzung, 2010 für 2009: 81,- €).
Dieser Mindestbeitrag tritt anstelle des regulär berechneten Beitrags (BG + DDR-Altlasten), wenn dieser niedriger als der Mindestbeitrag ist.
Für 3 Übungsleiter (jeder bezieht jährlich 6.900 € abzüglich 2.100 € = zu versteuern: 4.800 €) ergibt sich ein Beitrag von :
BG-Beitrag 14.400 € x 2,42 x 4,80 € : 1.000 € = 167,27 €
DDR-Altlast 3 x 4.800 € x 0,2357 € : 1.000 € = 3,39 €
Der Betrag von zusammen 170,66 € liegt über dem Mindestbeitrag von 81,- €,
der sonst von Vereinen zu zahlen wäre, die Beschäftigte einsetzen.
Sportvereine, die keine Beschäftigten mit nachweispflichtigen Entgelten haben, zahlen keinen Mindestbeitrag. Für die arbeitnehmerähnlich tätigen Personen (vor allem Übungsleiter bis zu einem Entgelt von 2.100,- €) haben die Landessportbünde mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft Beitragspauschalabkommen abgeschlossen.
Für jedes Vorstandsmitglied, das eine freiwillige Versicherung beantragt hat, wird jährlich nachträglich ein sogenannter Kopfbeitrag erhoben.
Er beträgt für das Jahr 2010 2,73 €. |
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Protokoll der
Mitgliederversammlung |
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weiter …
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Protokoll der
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